Zucht

Wir züchten nach dem FCI/VDH/BHC Deutschland e.V Standard.

Wir sind eine Liebhaber und Hobbyzucht. Wir züchten aus Überzeugung für die Gesundheit der Rasse, und um die Rasse zu verbessern. Daher machen wir auch weitaus mehr Vorsorgeuntersuchungen als vom Verein gefordert.

Wir fördern und fordern unsere Hunde im Alltag, im Hundesport und der Nasenarbeit. Um allen unsere Hunde gerecht zu werden, und um die bestmögliche Sozialisierung in der Welpenstube zu gewährleisten, haben wir max. einmal im Jahr einen Wurf!

Züchten heißt Denken in Generationen!

Das heißt vor allem: Züchten ist keine kurzfristige Angelegenheit, sondern ein langfristiger Prozess, mit dem ich mich als Züchter auseinandersetzen muss. Als Züchter will ich das Genetische Potential meiner Hunde/Linie, dass über viele Generationen geschaffen wurde nicht nur erhalten, sondern in die Zukunft führen.
Am Anfang einer Zucht steht aber zunächst eine Wunschvorstellung, ein Ideal, ein Ziel, das ich als Züchter vor Augen habe, haben muss. Daneben braucht man einen ordentlichen Enthusiasmus, dieses Ziel kontinuierlich zu verfolgen. Und einen entsprechenden Realismus, mit dem man erkennt, dass man das angestrebte Ideal meist nur annähernd oder vielleicht auch gar nicht erreicht.

Genau das habe ich bei der Zucht der Deutschen Doggen erlebt! Nachdem im A- Wurf und B-Wurf vermehrt Knochenkrankheiten wie Osteosarkom, Cauda Epuina, Wobbler etc. auftraten, und ich selber schmerzhafte Verluste durch Osteosarkom bei meiner selbst ausgebildeten Sporthündin hinnehmen musste, hatte ich eine wichtige Entscheidung getroffen: Alle meine Zuchthunde und alle Hunde aus dem A und B-Wurf wurden aus der Zucht genommen, was dank der Unterstützung all meiner Welpenkäufer möglich war.

2013 holte ich mir für meine Zucht nach langem Suchen eine neue Hündin aus einer sportlichen Linie mit vielen langlebigen Ahnen. Von 40 Ahnen hatte ich Todesdaten, Krankheiten, Verläufe usw. über jahrelange Recherche gesammelt. Immer noch hatte ich die Hoffnung auf eine gesunde Zucht. Allerdings manifestierte sich in all den Jahren eine weitere schwere Krankheit zu den eh schon krankheitsanfälligen Deutschen Doggen. Die DCM (Dilative Kartiomyophatie). Ich musste miterleben, wie Vereine aufgrund der im Rassestandard festgeschriebenen Farbreinzucht die Farbe vor Gesundheit stellen. Es war mir als Züchter möglich einen herzkranken Rüden zum Decken einzusetzen, nicht aber einem gesunden Rüden mit der falschen Farbe. Und dass in Zeiten, wo man die Reinerbigkeit der Farben durch Genteste nachweisen kann.

Da die Deutsche Dogge mittlerweile eine der kurzlebigsten Hunderassen ist mit einem Durchschnittsalter von nur um die 6,5 Jahren, und an sehr vielen gesundheitlichen Problemen leidet, habe ich meine Zucht zum 31.12.2019 eingestellt.

Warum dann jetzt den Basset-Hound züchten?
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Im Basset Hound habe ich einen Hund gefunden, der nicht nur robust und laufstark ist, sondern die allesamt kleine Frohnaturen sind – sie stecken mit ihrer guten Laune an! Ihre Lebenserwartung liegt bei 12 bis 14 Jahren (das doppelte der DD). Der Basset bringt sportliche Jagdeigenschaften mit und ist gleichzeitig ein wunderbarer Familienhund. Beim Basset Hound gibt es keine Reinfarbenzucht, was den Genpool um ein Vielfaches erweitert.

Was Sie von einen guten Züchter wissen sollten:

Haben die Elterntiere alle wichtigen Gesundheitsuntersuchungen?

Wie nah sind die Elterntiere verwandt? (Inzucht)

Was ist über die Vorfahren des Wurfes bekannt?

Wie alt ist die Mutterhündin, wie viele Würfe hatte sie bisher und wann war ihr letzter Wurf?

Wie sind die Haltungsbedingungen der Zuchttiere und Welpen?

Wie verhalten sich die Welpen mit den anderen Hunden im Haus?

Wie viele Würfe macht der Züchter im Jahr?
Beantwortet der Züchter bereitwillig alle Fragen?

Sind die Elterntiere extrem groß und schwer und haben übertriebene Köpermerkmale?

Wie wird der Welpe abgegeben?